Außergewöhnliches Benefizkonzert in Oschatz

Herzliche Einladung zu einem außergewöhnlichen Konzert für Orgel und Gesang

 

Auf ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Hospizarbeit Nordsachsen e.V. können sich Liebhaber großartiger Orgelmusik freuen!

Am 23. September 2018 erklingen in der Oschatzer St. Aegidienkirche unter anderem Werke der Komponisten Julius Reubke (1834 – 1858), Mikalojus Konstantinas Ciurlionis (1875 – 1911) und Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Untermalt und bereichert wird dieses Konzert durch Gesangsbeiträge. Die romantische  Orgel in der St. Aegidienkirche spielt an diesem Abend Frau Irena Renata Budrite-Kummer, deren Spiel bei internationalen Orgelwettbewerben mit ersten Preise honoriert wurde. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Auch zu diesem Konzert ist der Eintritt frei, unser Förderverein würde sich sehr über Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit freuen!

Beeindruckendes Benefizkonzert zu Gunsten der Hospizarbeit

International bekannte Künstlerinnen gastieren in Sankt Hubertus

Wermsdorf. Der Förderverein Hospizarbeit Nordsachsen hat zum zweiten Mal ein Benefizkonzert in der Wermsdorfer Schlosskapelle organisiert. Fast bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Bankreihen in der Kirche. „Der Verein ist sehr engagiert. Unsere Familie hat das schon zu spüren bekommen und ist sehr dankbar für die einfühlsame Unterstützung, die wir in den letzten Lebenswochen eines Angehörigen erhalten haben. Das liegt zwar schon eine Weile zurück, aber seitdem unterstützen wir die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer wenn wir können und freuen uns, dass nun in Torgau ein Hospiz gebaut wird“, erklärt eine Frau, die extra aus Wurzen nach Wermsdorf gekommen ist und die Arbeit des Fördervereins mit einer Spende unterstützen will. Ihren Namen mag sie nicht nennen, denn in den Mittelpunkt gerückt sollten lieber die Namen derer, die sich in der Hospizarbeit ehrenamtlich engagieren. Kurz darauf begrüßt Hans – Otto Schlotmann die Besucher des Benefizkonzertes. „Zum zweiten Mal darf ich Sie hier zu unserem Benefizkonzert begrüßen. Beim ersten Mal war es noch ein Wunsch, nun kann ich berichten, dass für unser Hospiz in Torgau im Oktober Baubeginn war“, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins stolz. Er hoffe, im nächsten Jahr alle Interessierten und Unterstützer zu einem Tag der offenen Tür dann in die Elbestadt einladen zu können.

Die Oschatzerin Christa Sirrenberg, die im Vorstand mitarbeitet, berichtete dann, wie es dem Verein gelungen war, die international bekannte Organistin Irena Renata Budryte-Kummer und die Sopranistin Corona Knibbe-Lüders für ihr Gastspiel zu gewinnen. Christa Sirrenberg hatte die Organistin bei einem Konzert erlebt und war von deren einfühlsamen Spiel so begeistert, dass sie die Idee hegte, diese für ein Benefizkonzert zu gewinnen. „Als ich meiner Tochter davon erzählte, berichtete sie, dass Irena Renata Budryte-Kummer zum Hauskreis ihrer Dresdner Kirchgemeinde gehörte“, berichtete die Oschatzerin. Also schrieb sie einen Brief an die Künstlerin und erhielt prompt die Zusage. Zudem brachte die Organistin Corona Knibbe-Lüders mit, die mit ihrer Stimme zwischen den Orgelstücken weitere Glanzpunkte im Konzert setzte. Was alle Konzertbesucher nun am Ewigkeitssonntag erlebten, begeisterte.

Vor allen Werke von Johann Sebastian Bach standen auf dem Programm der beiden Künstlerinnen. Aber auch Stücke von Felix Mendelsohn-Bartholdy, Gabriel Faure, Marc-Antoine Charpentier und Mikalojus Konstantinas Ciurlionis kamen zu Gehör. Am Ende der Veranstaltung dankte das Publikum den beiden Akteurinnen mit stehendem Beifall für ihr Konzert. Ein Konzert, das manche Spende am Ausgang dem Förderverein für seine Arbeit bescherte, aber auch ein Zeichen für die Anerkennung des Engagements aller auf dem Gebiet der Hospizarbeit Tätigen in der Torgaui-Oschatzer Region ist.

 

 

BU: Christa Sirrenberg dankt mit Blumen Irena Renata Budryte-Kummer und Corona Knibbe-Lüders gemeinsam mit Hans-Otto Schlotmann (v.l.n.r.) für ihr Konzert und ihre Unterstützung, denn beide traten unentgeltlich in Wermsdorf auf. Text und Foto: Bärbel Schumann